Großzügige Spendenübergabe

„So etwas gibt es nicht oft, wir freuen uns sehr“ waren die Worte von Wehrführer Gero Müller bei der Übergabe einer Spende, die er nach dem Übungsdienst am 01.09.17 entgegennehmen durfte. Zum Hintergrund der Spende: Beim diesjährigen „Kutsche schmücken“, nach dem jährlichen Kindervogelschießen, kam es zu einem traurigen Zwischenfall. Während viele Helfer in der Diele der Familie Stührwoldt die Kutsche für den Vogelschießenumzug am kommenden Samstag schmückten, erlitt Gerd Stührwoldt nur ein paar Meter weiter einem Herz-Kreislauf-Stillstand. Feuerwehrkameraden und die Notärztin Petra Seiler, die nebenan waren, eilten sofort vor Ort und leisteten Wiederbelebungsmaßnahmen. Leider verstarb Gerd Stührwoldt später. Die Familie Stührwoldt bat bei der Trauerfeier darum, keine Kränze niederzulegen, sondern Geld für die Feuerwehr zu spenden. Und diese Spende nahm Gero Müller nun von Sohn Christian und seinem Schwiegersohn Sven am Freitag Abend entgegen.

Wir bedanken uns noch einmal sehr sehr herzlich bei der Familie Stührwoldt für die sehr großzügige Spende. Das ist etwas sehr Besonderes und wir werden uns gut überlegen, wofür wir die Spende verwenden werden. Anschließend wurde noch bei einer „Ahoibrause“ angestoßen.

Einsatzbericht 27.08.2017

Um 19:15 Uhr wurde die Feuerwehr Wittenborn zusammen mit der Feuerwehr Wahlstedt, dem Rettungsdienst, einem Notarzt und einem Rettungshubschrauber, mit dem Alarmstichwort Wasserrettung, zum Mözener See alarmiert. Auf der Anfahrt wurde der Einsatzleiter von der Rettungsleitstelle informiert, dass sich eine Person im Wasser befindet. Daraufhin wurde zusätzlich noch das Rettungsboot der Feuerwehr Bad Segeberg nachalarmiert. Beim Eintreffen befand sich, an der Steganlage des WSW, eine Person im Wasser. Die Person war nicht mehr ansprechbar und wurde am Steg von mehreren Ersthelfern über Wasser gehalten. Nachdem die Person auf die Steganlage gezogen werden konnte, begannen Kameraden der Feuerwehr Wittenborn sofort mit der Reanimation. Die Person konnte später durch den Notarzt und den Rettungsdienst so weit stabilisiert werden, dass sie mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden konnte. Gegen 20:30 Uhr konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr wieder einrücken. Die Feuerwehr Wittenborn war mit 18 Kameraden im Einsatz.

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal bei den Ersthelfern, für ihr vorbildliches Verhalten und beherztes Eingreifen, bedanken.

Rettungsmittel am Einsatzort: Feuerwehr Wittenborn (ELW1, TLF 16/25, LF 10/6), Feuerwehr Wahlstedt (PKW, ELW1, MZF, HLF 20/16, GW-N), 2 RTW, NEF, LNA, OrgEL Rettungsdienst, RT Hub, POL

Einsatzbericht 26.08.2017

Um 11:34 Uhr wurde die Feuerwehr Wittenborn zusammen mit der Feuerwehr Bark, mit dem Alarmstichwort Feuer Mittel (FeuMi), zu einem Wohnheim in die Industriestraße alarmiert. Bei der Erkundung durch den Einsatzleiter konnte schnell festgestellt werden, dass es sich um einen Fehlalarm gehandelt hat. Ursache für die Auslösung der Brandmeldeanlage war angebranntes Essen. Der Bereich wurde gelüftet und die BMA durch die Feuerwehr zurückgesetzt. Gegen 12:05 Uhr war der Einsatz beendet. Die Feuerwehr Wittenborn war mit 20 Kameraden im Einsatz.

Fahrzeuge am Einsatzort: Feuerwehr Wittenborn (ELW, TLF 16/25, LF 10/6), Feuerwehr Bark (LF 8/6), POL

Einsatzbericht 12.07.2017

Um 18:12 Uhr wurde die Feuerwehr Wittenborn, mit dem Alarmstichwort Technische Hilfeleistung Klein (THKl), zu einem Verkehrsunfall in den Barker Weg – Industrie Straße alarmiert. Ein VW Touareg war mit einem VW Golf zusammengestoßen. Beide Insassen der Fahrzeuge wurden bei dem Unfall verletzt und mussten durch den Rettungsdienst versorgt werden. Glücklicher Weise war keine Person in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle und unterstützte bei den Aufräumarbeiten. Die Feuerwehr Wittenborn war mit 9 Kameraden im Einsatz.

Fahrzeuge am Einsatzort: Feuerwehr Wittenborn (ELW1, TLF 16/25), Rettungsdienst (2 RTW), POL

Einsatzbericht 07.07.2017

Um 18:46 Uhr wurde die Feuerwehr Wittenborn mit dem Alarmstichwort Feuer Klein (FeuKl) zu einem Feuer in den Kükelser Weg alarmiert. Neben einem Einfamilienhaus hatte eine Hecke Feuer gefangen. Aufgrund weiterer Anrufe und der Nähe der brennenden Hecke zum Wohnhaus, entschied die Leitstelle kurz nach der ersten Alarmierung, eine Alarmerhöhung auf Feuer Mittel (FeuMi) auszuführen. Dadurch wurde, nach der AAO, zusätzlich die Feuerwehr Bark alarmiert. Die brennende Hecke konnte durch das ersteintreffende Fahrzeug, das TLF 16/25, unter Einsatz von einem Trupp unter Atemschutz und einem C-Rohr, schnell gelöscht werden. Die Feuerwehr Wittenborn war mit 18 Kameraden im Einsatz.

Fahrzeuge am Einsatzort: Feuerwehr Wittenborn (ELW1, TLF 16/25, LF 10/6), Feuerwehr Bark (LF 8/6), POL

Einsatzbericht 01.07.2017

Um 09:51 Uhr wurde die Feuerwehr Wittenborn zu einer groß angelegten Übung in den Segeberger Forst alarmiert. Ziel der Übung war die Erprobung des Waldbrandkonzeptes für den Segeberger Forst. An der Übung haben insgesamt ca. 250 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW und Rettungsdienst mit über 50 Fahrzeugen teilgenommen. Der Feuerwehr Flugdienst unterstützte die Übung aus der Luft. Simuliert wurde ein Feuer im südlichen Bereich, Lindeloh, in den Abteilungen 36 bis 38. Gegen 14:00 Uhr war die Übung beendet.

Einsatzbericht 30.06.2017

Um 09:06 Uhr wurde die Feuerwehr Wittenborn mit dem Alarmstichwort Technische Hilfeleistung Klein (THKL) zum Campingplatz Weißer Brunnen in Wittenborn alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte wurde festgestellt, dass eine Camping Wiese komplett überflutet wurde. Auf der Wiese befanden sich zu dem Zeitpunkt noch zwei Wohnwagen.

Die anwesenden Camper wurden aus dem Bereich evakuiert. Parallel wurde der Strom für diesen Bereich abgeschaltet. Anschließend wurden die Siele gezogen, um ein schnelleres Ablaufen des Wassers zu ermöglichen. Ein Abpumpen der Fläche war aufgrund des hohen Grundwasserspiegels nicht möglich. Der gesamte Bereich wurde abgesperrt. Im Anschluss wurden die Wohnwagen, durch den anwesenden Platzwart, auf andere Stellplätze verlegt. Gegen 09:45 Uhr rückten die Kräfte der Feuerwehr wieder ein. Die Feuerwehr Wittenborn war mit 6 Kameraden im Einsatz.

Fahrzeuge am Einsatzort: Feuerwehr Wittenborn (ELW1, TLF 16/25)

Einsatzbericht Forst 26.06.2017

Datum: 26.06.2017
Alarmierungszeit: 16:44 Uhr
Alarmstichwort: FeuKl
Einsatzort: SeFo-Ost Wahlstedt/Wittenborn > Glashütte – Bark
Zusatzinfo: K 102 (Einsatzort erkundet im Jagen 2069)
Einsatzende: ca. 17:30 Uhr

Aufgrund der Meldung eines Passanten, es brenne im Segeberger Forst nahe des Bereiches Glashütte, wurde die Feuerwehr Wittenborn gemäß Waldbrandkonzept alarmiert. Während der ersteintreffende 1. Löschzug Brandbekämpfung, bestehend aus Kräften der Wehren Wahlstedt, Daldorf und Fahrenkrug, die Erkundung der Lage im Wald vornahm, sollte der 2. Löschzug Brandbekämpfung, bestehend aus Kräften der Wehren Wittenborn, Bockhorn und Todesfelde, zunächst im Bereitstellungsraum Glashütte sammeln. Bedingt durch die Anfahrt fuhren Teile des 2.Löschzuges ebenfalls direkt den Einsatzort an. Die Ersterkundung ergab, dass es im Unterholz auf einer Fläche von ca. 20qm brannte. Die Kräfte vor Ort nahmen daraufhin die Brandbekämpfung vor. Ein Eingreifen des restlichen zweiten Löschzuges mit Wittenborner Kräften war nicht mehr erforderlich, so dass für diese Kräfte Abspannen gegeben werden konnte.

Eingesetzte Kräfte: ELW1, TLF16/25, LF 10/6 mit 18 Kameraden

Einsatzbericht vom 05.06.2017

Datum: 05.06.2017
Alarmierungszeit: 11:28 Uhr
Alarmstichwort: FeuKl
Einsatzort: SeFo-Ost Wahlstedt/Wittenborn > Glashütte – Bark
Zusatzinfo: Jagen 2138, starke Rauchentwicklung (Einsatzort erkundet im Jagen 2140)
Einsatzende: ca. 13:00 Uhr

Aufgrund der Meldung einer starken Rauchentwicklung durch ein Segelflugzeug im Bereich Waldesruh im Segeberger Forst wurde die Feuerwehr Wittenborn gemäß Waldbrandkonzept um 11:28 Uhr alarmiert. Während der ersteintreffende 1. Löschzug Brandbekämpfung, bestehend aus Kräften der Wehren Wahlstedt, Daldorf und Fahrenkrug, die Erkundung der Lage im Wald vornahm, sammelte sich der 2. Löschzug Brandbekämpfung, bestehend aus Kräften der Wehren Wittenborn, Bockhorn und Todesfelde, zunächst im Bereitstellungsraum. Die Ersterkundung ergab, dass ein Hochsitz und eine ca. 30 Quadratmeter umliegende Fläche brannte. Daraufhin stimmten sich Einsatzleitung und Zugführungen der eingesetzten Kräfte dahingehend ab, dass der 1. Löschzug die Brandbekämpfung vornimmt und ein Eingreifen des 2. Löschzuges nicht erforderlich ist.

Zur Risikoabdeckung im Bereich Wahlstedt wurde das Tanklöschfahrzeug Wittenborn für die restliche Dauer des Einsatzes an die Feuerwache Wahlstedt verlegt. Weitere Kräfte des Löschzuges konnten abspannen.

Eingesetzte Kräfte: ELW1, TLF16/25, LF 10/6 mit 21 Kameraden

Bericht vom Übungsabend

Am Freitag, den 21.04.17 hatte unser Kamerad Holger Fürst eine schöne Übung für uns ausgearbeitet. In einem Mehrfamilienhaus gab es in einer Wohnung im ersten Stock, eine starke Rauchentwicklung. Zwei Atemschutztrupps mussten zwei vermisste Personen retten, die von Mitgliedern der Jugendwehr gemimt wurden (Danke dafür). Zusätzlich war noch eine Gasflasche in der Wohnung versteckt. Die Übung wurde gut abgearbeitet und jeder konnte an diesem Abend etwas für sich mitnehmen.

Das Highlight des Abends war die anschließende Bewirtung durch die Familie Stührwohldt. Neben Erfrischungsgetränken wurde auch die ein oder andere Wurst verzehrt. Hierfür noch einmal ein dickes Danke. Wir kommen gerne wieder zum üben.